Die Art des Rauswurfs ist Ausdruck der Kultur beim HSV (Rund um Fußball)

MPO @, Fürth, Samstag, 01.06.2019, 10:12 (vor 46 Tagen) @ knightclub

Im Hintergtrund werden da schon sinnvolle Sachen durchgezogen.

Prominent sind natürlich der enorme Personalverchleiß. Aber kaufmännisch machen sie derzeit viel richtig.

Sagen wirs mal anders: Sie bemühen sich. Sie leben jetzt auch schon seit 3-4 mindestens Jahren von Kühnes Gnaden. Sie versuchen dabei einen Umschwung. Dauernd. Mit Trara.

Kaiserslautern hat das auch versucht. Kaufmännisch, unter Jäggi. Dann eher agressiv-investitionsfreudig, unter Kuntz. Zuletzt flickschusternd, nach strohhalmengreifend. Problem: Alles fußt darauf, dass sportlich die Wende kommt. Spielt man gut, steigt man auf, kickt man international - dann funktioniert alles wieder. Ansonsten verbrennt man Geld. Und weil das so ist, ist man weder geduldig, noch überlegt. Gibt es sportlich ne Krise, wird das Personal da ausgetauscht. Und dann wirds für 3 Wochen besser, danach sehr viel schlechter. Weil man keinen Plan und Sachkenntnis hat, wie das funktioniert.

So oder so: Sie haben weit mehr Puffer als es Kaiserslautern jemals hatte. Das fängt ja tatsächlich beim Stadion an, dass in einer Weltstadt steht und auch anderweitig genutzt werden kann.

Also ja, den exakten Weg des FCK zu gehen: Da müsste man sich schon massiv doof anstellen. Aber ausschließen kann man nichts. Auch da kann eine Insolvenz kommen und dann ist die Lizenz weg. Und dann wirds spannend.

Wenn sie sich total dumm anstellen, würde ich sie wie den FC Köln sehen. Immer mal wieder pendelnd zwischen 1. und 2. Liga. Kraftvoll genug für nen Pusch auch mal ins internationale, aber nicht stark genug, um Abgänge sportlich zu verkraften und nicht clever genug, um das dauerhaft aufzufangen.

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